Home
  Aktuelles
  Download
  Archiv
  Links
  Kontakt
  Impressum
 

"Ziehe an deine Stärke!" Monatsbrief September 2005


Bezirksapostel Brinkmann überschreibt mit diesen Worten sein Monatsrundschreiben für September 2005.

Bei seinem Besuch in Ostangola habe er bei den Geschwistern viel Glauben, Kraft und Freude erlebt, obwohl die äußeren Verhältnisse alles andere als ein Grund zur Freude seien. Er sei dort an das Wort „Ziehe an deine Stärke!“, Jesaja 52,1 erinnert worden das Stammapostel Leber kürzlich erwähnt habe.

Stärke sei das Vermögen, die Macht und Kraft etwas in Gang zu setzen. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die Worte des Apostels Paulus der sagte: „Ich vermag alles durch den der mich mächtig macht“ und stellte die Frage: „Wie sieht es mit unserer Stärke aus?

Geistliche Stärke heiße für Ihn 

- völliges Vertrauen auf Gott,

- große Gelassenheit im Glauben,

- umfassende Versöhnungsbereitschaft mit dem Nächsten,

- erfolgreiche Bewahrung des Friedens,

- freudige Mitarbeit im Werke Gottes,

- ausgeprägtes Einssein im Brüderkreis

- intensive Pflege der Liebe.

Soweit Bezirksapostel Brinkmann 

Vertrauen –  ist die Basis jeder Gemeinschaft sowohl unter uns Menschen, als auch in unserem Verhältnis zu Gott. Leider wird das Vertrauen zu den Menschen, auch zu den Amtsträgern, oftmals stark strapaziert. Dann ist es kein Wunder, dass eine gewisse Distanz entsteht und die Verbindung zu Gott auf direktem Weg gesucht wird. Der Glaube kommt eben nicht zuerst aus der Predigt sondern aus dem Vertrauen zu dem Predigenden und dann erst aus dem Wort.

Gelassenheit –  Gelassenheit beinhaltet immer auch eine große Sicherheit. Diese Sicherheit lässt auch andere Meinungen stehen und akzeptiert den Anderen in seinem Denken. Wer Gelassenheit im Glauben in sich trägt, dem können die Attribute zugeschrieben werden die Paulus im „Hohen Lied der Liebe“ 1. Korinther 13 beschrieben hat. Da wo diese Gelassenheit unterentwickelt ist, macht sich Verurteilung und Fanatismus breit.

Versöhnungsbereitschaft -  Versöhnungsbereitschaft mit dem Nächsten ist nur zu erreichen, wenn wir ein ausgeprägtes Vertrauen zu Gott haben und aus dem christlichen Grundgedanken vergebungs- und versöhnungsbereit sind. Wenn wir im Nächsten einen von Gott geliebten erkennen, fällt es leicht ihm seine Fehler zu vergeben und den ersten Schritt zu tun. Mein Bruder ist so gut wie ich (eigentlich sein sollte).

Bewahrung -  des Friedens soll erfolgreich sein. Das heißt wir müssen willens sein, uns den Frieden mit dem Nächsten eine Menge kosten zu lassen. Das ist nicht immer leicht, aber es lohnt sich immer. Jesus legte großen Wert auf Frieden und hat seinen Frieden immer wieder auf die Menschen gelegt. Wenn er unser Vorbild ist, dann können wir nicht anders handeln.

Mitarbeit – Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern, als sie ihn ein wenig erbost darauf ansprachen, das auch andere unterwegs waren die in seinem Namen Wunder taten, obwohl sie nicht mit ihm zogen, „Wer nicht gegen uns ist, ist für uns.“ (Luk. 9,38-40) Das macht deutlich, dass sich Mitarbeit im göttlichen Sinn auf vielen Gebieten vollziehen kann und jeder die Gaben die ihm verliehen sind einsetzen sollte.

Einssein -  mit Jesus Christus und Gott dem Vater ist die wichtigste Komponente um das Einssein mit Brüdern und Geschwistern zu erreichen und zu pflegen. Zum Einssein gehört immer, dass man sich selbst nicht zu wichtig nehmen darf. Den Anderen zu akzeptieren in seiner anderen Art ist auch ein entscheidender Punkt um in den Zustand des Einsseins hinein zu wachsen.

Pflege -  der Liebe – dazu kann ich nur auf 1. Korinther 13 verweisen und sage „Zu lernen bleibt noch unseren Seelen viel.“       

Das sind lohnenswerte Ziele die erreicht werden müssen.  Bei vielen von uns muss aber noch manches geändert werden. Aber es lohnt sich diese Punkte zu verinnerlichen und darin zu wachsen. Das gibt innere und äußere Stärke. 

Bp 2005-08-29 (hw)

 

 

 

Links

 


 

 

 

 

Nach oben

     

© 2005 Blick Punkt