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Der größten
evangelischen Wochenzeitung „idea Spektrum“ gab
Stammapostel Leber ein Interview, das in der Ausgabe 25 der
Wochenzeitschrift veröffentlicht wurde.
„Wir
haben über Jahrzehnte in einer selbst gewählten Isolation
gelebt“
so Leber und er bekräftigte seinen Willen die
„…Distanz zu anderen Christen
aufzugeben“… und sich
„über einen Dialog mit ihnen zu freuen“.
Diese Worte lassen die Hoffnung
wachsen, dass mehr christliches Miteinander nicht nur gewünscht
sondern auch konstruktiv angegangen wird. Dazu gehört natürlich
auch das Thema Ökumene, das mancher Amtsträger und manches
Mitglied der NAK am liebsten immer noch aus dem Wortschatz
verbannen möchten. Das „Freund-Feind Klischee“ der vergangenen
Jahrzehnte ist manchmal tief verwurzelt. Aber werden wir uns
doch endlich bewusst, Jesus Christus kannte kein „Freund-Feind
Klischee“, er war für alle Menschen offen, die seine Nähe
suchten.
Nur dadurch, dass wir offen auf
alle Christen, alle Menschen zugehen und in Ihnen ein Geschenk
Gottes sehen, sind wir in der Lage Jesus Christus in den
Mittelpunkt unseres Lebens zu stellen.
Auf die Frage des Journalisten
Karsten Huhn: „Was können Sie von
anderen Kirchen lernen?“ antwortete der
Stammapostel: „Sehr viel!“
Dann ist ein offenes Miteinander
in gegenseitiger Wertschätzung unerlässlich. Hoffen wir, dass
den Worten weitere Taten folgen.
BP 2006-06-24 (hw)
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