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Bezirksapostel Klingler erläutert
die Vision „Gemeinde 2010“. In einem Übertragungsgottesdienst am
02.10.2005 hat Apostel Klingler bei den Gläubigen seines
Arbeitsbereiches für eine aktive Mitarbeit in den Gemeinden
geworben. Er forderte die Zuhörer auf wieder mitzuarbeiten und
nicht bei Enttäuschungen aus der Vergangenheit stehen zu
bleiben.
Er bekannte seine große Sorge,
dass die Kluft zwischen den aktiven und passiven Geschwistern
immer größer werde. Ausdrücklich betonte er, dass er mit den
Passiven nicht die anspreche die nicht mehr in die Gottesdienste
kommen. Er spreche die an die, wie es im neuapostolischen
Sprachjargon heiße, die Gottesdienste „auskaufen“, was das auch
immer bedeuten soll und dabei kommen –
sitzen –
hören und
gehen.
Mit bewegter Stimme betonte er,
dass es sein Herzensanliegen sei, dass sich alle einbringen in
die Gemeinde des Herrn. Die Erwartungshaltung in den Gemeinden
werde interessanter Weise immer größer. Es werde darüber
gesprochen was man alles tun müsste und wenn dann gefragt werde,
wer denn dieser „man“ sei komme selten eine Antwort.
Er forderte alle auf, dass Leben
in der Gemeinde mitzugestalten. Die Frage müsse sein, wie gehen
wir miteinander um? Früher hätten Konflikte nicht sein dürfen
und heute, wo wir offener miteinander umgehen aber noch nicht in
der Offenheit wie er sie sich wünsche, würden manche die Hände
über dem Kopf zusammenschlagen und sagen: „Was ist das
schrecklich.“ Er finde das nicht schrecklich aber schrecklich
finde er Konflikte die man unter den Teppich kehre. Der würde
dann immer höher bis man darüber stolpere.
Etliche in den Gemeinden hätten
sich zurückgezogen, weil das was sie als Anregungen brachten
nicht verstanden wurde. Mit manchen unguten Sätzen habe man
Ihnen die Mitarbeit versagt. Es fehlte an Offenheit und
Ehrlichkeit um eine Begründung für die Ablehnung zu geben. Er
sprach dann auch die Geschwister an die sich zurückgezogen haben
und bat Sie sich wieder einzubringen in die Gemeindearbeit.
Die Vision „Gemeinde 2010“ und
auch die Ausführungen in dem Gottesdienst machen deutlich, wie
wichtig es ist neue Bewegung und neues Leben in die Gemeinden zu
bringen. Dafür ist jede Mitarbeit wichtig und Anregungen für
neue Wege die mehr Erfolg versprechen werden gebraucht.
Ausdrücklich forderte Apostel Klingler dazu auf, auch Querdenker
in diesen Kreis hinein zu ziehen.
BP 2005-10-14 (hw)
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