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Seit 2001 -  60 Kirchengebäude verkauft

In einer Pressenotiz der F.A.Z. vom 12.07.2005 wurde unter anderem berichtet, dass im Bereich der NAK Gebietskirche Süddeutschland, seit 2001 - 60 Kirchengebäude verkauft worden seien.  

Nun lassen sich Kirchengebäude nicht wie Einfamilienhäuser verkaufen und eine andere Nutzung ist oftmals mit erheblichen Umbaukosten verbunden. Aus diesem Grunde ist davon auszugehen, dass noch weitere Kirchengebäude zum Verkauf anstehen und im Moment nicht genutzt werden. Der Medienreferent der NAKI, Peter Johanning, begründete die hohe Zahl der Verkäufe innerhalb von 4 Jahren damit, dass  es in Deutschland keine andere Gebietskirche gäbe die über soviel Bausubstanz  verfüge wie die Gebietskirche Süddeutschland. Informationen darüber ob in andere Gebietskirchen ebenfalls Verkäufe stattgefunden haben lägen nicht vor.  

Er erklärte, die Neuapostolische Kirche habe in Deutschland einen leichten Mitgliederrückgang der sich aus demographischen Gründen ergäbe, Austritte fielen praktisch nicht ins Gewicht. Auf die Frage ob es Kriterien gäbe die für eine Gemeindeschließung sprechen würden, sagte er: „…Gemeindeschließungen sind abhängig sowohl von übergeordneten Faktoren (Größe – Zukunftsfähigkeit) als auch von regionalen Gesichtspunkten (Standortfragen – Historie), hier lässt sich keine allgemein gültige Antwort geben.“ 

Es sei unter den gegebenen Voraussetzungen auch in  Zukunft mit Gemeindeschließungen zu rechnen. Die Kirchenleitung würde es dann begrüßen, wenn sie sich in Einzelfällen von den Gebäuden trennen könnte.

Bp 2005-07-13 (hw)

 

 

 

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