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Die offizielle Veröffentlichung der NAK NRW zum Thema
„Zur Geschichte der Neuapostolischen Kirche 1938 – 1955 –
Gespräche mit Zeitzeugen“ ist als Nachweis für die
Versöhnungsbereitschaft gedacht. In bisher nicht für möglich
gehaltener Formulierung, werden die Argumente der Zeitzeugen der
VAG von der NAK veröffentlicht. Der erste und oberflächliche
Eindruck, ist Erstaunen ob dieses Sinneswandels.
Ein guter Schritt in die richtige Richtung…?
Ganz sicher ist der Schritt in diese Richtung ohne Vorbehalte
zu unterstützen.
Wenn man sich jedoch die „Verlautbarung“ genauer ansieht,
dann zeigt sich, dass die bisher immer wieder geübte
Vernebelungstaktik auch hier voll durchschlägt.
Die
Veröffentlichung der Zeitzeugen Erklärungen, hat eindeutig den
Charakter einer „Gegendarstellung“.
Ein Abrücken von den
Erklärungen der AG Geschichte sucht man vergeblich. Eine
positive Bewertung der Aussagen der Zeitzeugen ist ebenfalls
nicht zu finden.
Es bleibt nur positiv zu vermelden, dass die NAK lange
bekannte Positionen der VAG nicht mehr völlig ignoriert.
Wie viel Druck muss sich wohl innerhalb der NAK Führung seit
dem 04.12.2007 aufgebaut haben, dass man sich dazu durchringt
solche Schriftsätze zu veröffentlichen. Auch die Äußerungen von
STAP Leber in Herne oder vor einiger Zeit in der „Familie“
lassen auf einen solchen Druck, nicht nur von außen, schließen.
Aber alles ist ohne jegliche Reue für die Schuld, die die
Kirche auf sich geladen hat. Auch von den Lügen und
Fehlinformation des 04.12. wurde noch nicht ein Wort zurück
genommen.
Der Zöllner im Tempel schlug an seine Brust und sagte nur:
„Herr, sei mir Sünder gnädig“. Jeder
Christ, und erst recht jede christliche Kirche
sollten nach diesem Beispiel Jesus handeln.
Davon ist bei der Kirchenleitung nichts zu spüren. Man
versucht auf diplomatische Art die „Kuh“ vom Eis zu holen. Eine
Portion Ehrlichkeit und Selbsterkenntnis wäre besser als
Diplomatie. Für eine christliche Kirche sollte Ehrlichkeit, und
Reue für begangene Fehler eigentlich selbstverständlich sein.
In dieser Beziehung ist die NAK noch weit von den christlichen
Werten entfernt.
BP 20081022 (hw)
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