|
Apostel der Apostolischen
Gemeinschaft waren am 30. Mai 2006 in der NAKI Hauptverwaltung
mit Stammapostel Leber und den Aposteln Wend und Klingler im
Gespräch. Die bereits vor Jahren begonnenen Gespräche wurden
erstmals im Beisein von Stammapostel Leber fortgesetzt.
Das dürftige Kommunique wurde von
beiden Seiten gleich lautend auf den jeweiligen Internetseiten
veröffentlicht. Die von vielen erwarteten Ergebnisse können nur
erahnt und zwischen die Zeilen interpretiert werden.
Der Abstand zwischen den beiden
apostolischen Kirchen ist in den letzten Jahren deutlich größer
geworden. Die AG hat mit ihrer neuen Lehre und dem neuen Amts-
und Dienstverständnis große Schritte in Richtung Ökumene und
„Freikirche“ gemacht. Sie hat allerdings in der letzten Zeit
erheblichen Widerstand aus den eigenen Reihen spüren müssen. In
einigen Gemeinden gärt es gewaltig und es haben Austritte und
Spaltungen stattgefunden. Diese „Abwertung“ des Apostelamtes hat
zu einer großen und sicher nicht vorhergesehenen Belastung
geführt.
Die NAK hat auch Schritte gemacht
in eine größere Öffnung nach außen, allerdings nur ganz kleine
und bedächtige Schritte. Durch diese unterschiedliche
Entwicklung ist die Schere immer weiter geworden und die
Gemeinsamkeiten wurden immer kleiner.
Deshalb drückt der Satz „Beide
Kirchen sind sich einig darin, die Gespräche fortzusetzen in der
Vorstellung, einander zuzuhören und voneinander zu lernen und
weiterhin nachbarschaftliche Beziehungen zu pflegen.“ die zur
Zeit wohl größte Möglichkeit der Beziehungen aus.
Auch die Aufarbeitung der
gemeinsamen Geschichte wurde als Zielvorgabe für künftige
Gespräche benannt. Es wäre wichtig, diese „dunkle Vergangenheit“
gemeinsam und gründlich aufzuarbeiten und die Fortschritte
öffentlich zu machen.
BP
2006.06.02 (hw)
|