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Internationaler Friedensgebetstag mit NAK Beteiligung

Der Generalsekretär der UNO, Kofi Annan, hat in diesem Jahr für den 21.09. alle gesellschaftlichen Gruppen zu einem besonderen Engagement für den Weltfrieden aufgerufen. Der ökumenische Rat der Kirchen hat darauf hin seine Mitgliedskirchen aufgefordert, den 21.09. als einen internationalen Gebetstag für den Frieden zu begehen. Nun ist die NAK zwar kein Mitglied des ÖRK aber Stammapostel Wilhelm Leber hat seinerseits alle Bezirksapostel aufgefordert auch in ihren Arbeitsbereichen an diesem Tag ebenfalls intensiv den Frieden in dieser Welt in die Gebete und den Gottesdienst einzubeziehen.

Bezirksapostel Brinkmann, schreibt dazu am 31.08. an alle Vorsteher: „Selbst haben wir großes Interesse daran, dass der Friede in dieser Welt gewahrt bleibt, da es auch für uns eine Voraussetzung für die gedeihliche Entwicklung der Gemeinden und damit für die Vollendung des Werkes Gottes ist.“

Erstmals gibt der Stammapostel für das Eingangsgebet des Gottesdienstes folgenden Formulierungsvorschlag:

„Lieber himmlischer Vater, mit einem besonderen Anliegen kommen wir nun zu dir. Wir bitten um Frieden in dieser Welt. Stehe besonders denen bei, die im Unfrieden leben müssen. Lass die Menschen, die in dieser Welt Verantwortung tragen, angeregt werden, dass sie alles tun, was der Sicherung des Friedens dient. Wir beten auch für diejenigen, die unter Gewaltanwendung leiden oder sogar ihr Leben lassen mussten. Wir sehen dabei aber nicht nur die natürlichen Verhältnisse, sondern denken auch an die Seelen in der Ewigkeit. Mögen sie Frieden finden. So wollest du die Herzen der Menschen lenken und Hilfe bereiten.“

Unser Stammapostel schreibt weiter:

„Zu Beginn des Gottesdienstes kann in wenigen Worten die Bedeutung des Friedens herausgestellt werden. Ich denke dabei an den Hinweis in Römer 12, 18: ‚Ist's möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.’ Und in der Bergpredigt sagt der Herr: ‚Selig sind die Friedfertigen (in anderen Übersetzungen: die Frieden stiften); denn sie werden Gottes Kinder heißen’ (Matthäus 5, 9). Ich verstehe diesen Hinweis des Gottessohnes so, dass der Friede ein Merkmal für Gotteskinder sein muss.“

Dieses Vorgehen lässt eine neue Dimension auf dem Weg zu mehr Miteinander und Füreinander auch in der Ökumene erahnen. Es ist ein mutiger Schritt in die richtige Richtung, wir können nur hoffen und wünschen, dass er von allen Amtsträgern und Geschwistern in Freude mitgegangen wird.

Wir beten und gedenken oftmals viel zu wenig an Menschen unserer Umgebung. Im gestrigen Gottesdienst z.B. betete der Dienstleiter für unsere Geschwister die im Süden der USA durch den Hurrikan Schaden erlitten haben. Das ist ja schön, aber warum nur für unsere Geschwister? Viel zu oft ist leider dieses Denken noch vorhanden. Es ist an der Zeit umzudenken und alle in unsere Gebete einzubeziehen.

Bp 2005-09-01 (hw)

 

 

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