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 Die "Botschaft" und kein Ende

Neue Erkenntnisse, über die Ära von Stammapostel Bischoff und die mit der „Botschaft“ verbundenen Fehlentscheidungen und machtpolitischen Grabenkämpfe der damaligen Führung der NAK führen zu immer größerem Unverständnis über die Haltung der heutigen NAK Führung.

Vor kurzem, wurde von der Internetseite www.nakobserver.nl eine Protokollabschrift von Stammapostelhelfer Peter Kuhlen zu den Vorgängen um seine Berufung und seinen Rücktritt veröffentlicht.  Die darin geschilderten Intrigen sind so schlimm, dass sie, auch unter der Berücksichtigung, dass es sich um eine einseitige Darstellung handelt, einer christlichen Gemeinschaft oder Kirche unwürdig sind.

Michael Koch vom Magazin www.glaubenskultur.de hat in einer 2-teiligen Dokumentation eine Chronologie der Aussagen und Ereignisse von 1924 – 1950 veröffentlicht.

Bereits vor Jahren hat die VAG verschiedene Schreiben von Apostel Kuhlen an den Stammapostel Bischoff vor seinem Ausschluss aus der NAK und die Ereignisse dieser Tage auf der Internetseite der VAG allen zugänglich gemacht.

Wenn man dieses Material aufmerksam liest, dann gibt es eigentlich nur die eine Schlussfolgerung:

Es ging bei dieser Botschaft ausschließlich um den Machterhalt von Stammapostel Bischoff und seiner engsten Vertrauten. Eine göttliche Eingebung oder Weissagung wurde zum Zweck des besseren „Verkaufens“ an das Kirchenvolk erfunden. Apostel, Mitarbeiter und Mitglieder die nicht bedingungslos den Weisungen aus Frankfurt/Main folgten, wurden ohne Rücksicht und ohne Überlegung aus der NAK ausgeschlossen. Wir, alle anderen, haben uns manipulieren lassen. Der klare Befehl, den Ausgeschlossenen aus dem Weg zu gehen, sie nicht zu grüßen und sich auf kein Gespräch mit Ihnen einzulassen war eine Maßnahme um Fragen und Unverständnis im Keim zu ersticken.

Vor einiger Zeit wurde ein Zeitungsartikel aus einer Wochenzeitschrift von 1933 veröffentlicht in dem von dubiosen Geschäften von Stammapostel Bischoff und seinem Sohn Fritz berichtet wurde.

Da geschah ein Wunder. Innerhalb von 2 Tagen wurde auf der Internetseite der NAK International die Schreiben eines Anwaltes an die Redaktion dieser Zeitschrift veröffentlicht in dem er zu einer Gegendarstellung aufforderte und die Vorwürfe in Abrede stellte.

Diese Anwaltsschreiben stellen natürlich ebenso wenig einen Beweis dar wie die zuvor durch die Zeitung erhobenen Vorwürfe.  Aber die sofortige Reaktion der NAK, zeugt doch von einem ordentlich geführten Archiv aus dem dann diese Abschriften herangezogen wurden. Hier ging es um persönliche Angriffe auf die Familie Bischoff und das war der Grund zum sofortigen Handeln.

Nur wenn es um das Thema „Botschaft“ und die damit verbundenen Fehler geht, gibt es seit Jahren keine Reaktion von der NAK.

Kann es sein, dass im Werk Gottes (wenn Gott das Sagen hat), gelogen, getrickst und getäuscht wird? Können wir uns vorstellen, dass Gott es liebt, wenn menschliche Fehler schön geredet werden? Trauen wir Gott zu, Menschen auszustoßen und ihnen viel Leid und Ungerechtigkeit zuzufügen?

Ich halte Stammapostel Leber für einen ehrlichen und aufrichtigen Menschen. Bei ihm kann ich mir vorstellen, dass eine solche ehrliche Aufarbeitung, trotz seiner familiären Verbundenheit mit der Familie Bischoff, möglich ist, auch wenn sie sehr viel Kraft und Überwindung kostet. Aber sie lohnt sich!

Die einzige Möglichkeit aus dieser verfahrenen Situation endlich herauszukommen ist die Flucht nach vorne anzutreten. Dabei muss glaubwürdig und ohne Rücksicht auf Personen oder Ämter die Vergangenheit der letzten Jahrzehnte offen aufgearbeitet werden.  Je offener und ehrlicher das geschieht umso mehr Zuspruch wird die Kirche bekommen. Dabei spielt es keine Rolle, wieviel "Haarsträubendes" dabei zu Tage tritt.

Bereits Stammapostel Fehr hatte eine Kommission eingesetzt, die sich mit diesem Thema beschäftigte aber nach der ersten Information dieser Gruppe gesagt: „Das sind ja so viele schlimme Sachen, das packe ich jetzt nicht weiter an.“ so die Aussage eines verlässlichen Informanten.

Solche Probleme sind nicht dauerhaft unter den Teppich zu kehren. Es gibt viel zu tun, packen wir es an!

Bp 2005-12-02 (hw)

 

 

 

Links

 www.nakobserver.nl

www.glaubenskultur.de

Aktennotiz von Apostel Kuhlen

Brief der Apostel, Bischöfe und Ältesten an STAP Bischof

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

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